Vorstand der Wasserfreunde informierte sich über Baufortschritt im Schwimmbad Velmede

Die Sanierung der Sanitärräume schreitet voran. Hiervon konnte sich jetzt der Vorstand des Fördervereins der Wasserfreunde auf Einladung vom stellvertretenden Bauamtsleiter Hubertus Kreis überzeugen.

Bild von links: Hans-Werner Hengsbach, Winfried Gerold, Hubertus Kreis, Martin Bracht, Horst Werner, Heribert Leibold


Dabei handelt es sich um eine Komplettsanierung, alle Nebenräume befinden sich derzeit im Rohbauzustand. Durch eine neue Raumaufteilung wird das Bad sein bisheriges Gesicht völlig verändern.
Bereits im April stellte die Gemeindeverwaltung den neuen Grundriss in der Mitgliederversammlung der Wasserfreunde vor. Weitere Verbesserungsvorschläge der Nutzer konnten in die Planungen einfließen. Der neue Grundriss ist, gemessen an den vorgegebenen Platzverhältnissen, die ideale Lösung, so sind sich die Wasserfreunde sicher.


Erste Probleme gab es dann jedoch bereits in der ersten Bauphase. Bei den Abbrucharbeiten stellte sich heraus, dass der Boden eine zu geringe Betonstärke aufwies und musste erneuert werden. Dadurch gibt es nun Verzögerungen, die eine Wiedereröffnung im Oktober nicht mehr ermöglichen. Neues realistisches Ziel ist die zweite Novemberhälfte, der Termin wird sobald wie möglich bekannt gegeben. Die Wiedereröffnung soll dann mit vielen Aktionen der Wasserfreunde ausgiebig gefeiert werden, kann doch die Sanierung des Schwimmbades nach der technischen Grundsanierung im Jahr 2001 mit der Realisierung des zweiten Bauabschnittes in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf etwa 180.000 €, die über das Konjunkturpaket 2 finanziert werden.


Als zukunftsweisende Investition erwies sich nach den ersten Betriebsjahren die Installation von 2 Blockheizkraftwerken im Keller der Schwimmhalle. Der jährlich Strombezug konnte somit von ca. 110.000 kw/h auf weniger als 40.000 kw/h gesenkt werden, die Betriebskosten des Schwimmbades konnten somit deutlich reduziert werden und nicht zuletzt die CO2-Emissionen gesenkt werden, so Hubertus Kreis.

 

[zurück]